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Sensoren für die industrielle Automatisierung
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Die meisten fotoelektrischen Sensoren verlangen, dass Sie Ihre Stromversorgung an den Sensor anpassen. Der E3JM-DS70M4T funktioniert andersherum — er akzeptiert sowohl 100–240V AC als auch 24–240V DC, wodurch er sich ohne Verdrahtungsänderungen an den bestehenden Schaltschrank-Stromversorgungsstandard anpassen lässt. Bei Nachrüst- und Wartungsarbeiten eliminiert diese einzelne Spezifikation eine Klasse von Kompatibilitätsproblemen, die sonst die Hinzufügung einer Stromwandlungsstufe oder die Neugestaltung der Schaltschrankzuführung für die neue Sensorposition erfordern würden.
Der Relais SPDT-Ausgang trägt zu diesem Kompatibilitätsvorteil bei. Ältere Maschinensteuerungssysteme — Relaislogikschränke, gemischte AC/DC-Verriegelungen, Alarmkreise, die um Kontakteingänge aufgebaut sind — sind direkt mit einem Relaisausgangssensor kompatibel. Es gibt kein Transistorsignal anzupassen, keinen Pull-up-Widerstand zu berechnen, keine Eingangsschwelle gegen die Spezifikation der SPS-Eingangskarte zu prüfen.
Der Relaiskontakt öffnet oder schließt, genauso wie es die ursprünglichen Konstrukteure der Maschine erwartet haben.
Diffuse-reflektive Erkennung bedeutet, dass kein separater Reflektor oder Empfänger benötigt wird — der Sensorkopf wird auf einer Seite montiert, erkennt das Rücksignal des Ziels und schaltet. Für Anwendungen, bei denen eine gegenüberliegende Montage unpraktisch ist oder bei denen der Zielbereich keine Durchstrahl- oder Retroreflexionsanordnung zulässt, ist diffus die richtige Erfassungsmethode.
Die wählbaren Einschaltverzögerung, Ausschaltverzögerung und Monoflop (jeweils 0,1–5 Sekunden) ermöglichen es dem Sensor, die Ausgangszeitsteuerung direkt zu verwalten. Auf einem Förderband, wo kurze Produktlücken den Ausgang nicht umschalten sollten, hält eine Ausschaltverzögerung den Ausgang über diese Lücken stabil.
Bei Verpackungsmaschinen, bei denen ein Bestätigungssignal für eine definierte Zeit nach der Erkennung bestehen bleiben muss, erzeugt eine Einschaltverzögerung oder ein Monoflop dieses Fenster ohne ein separates Zeitrelais im Stromkreis. Eine Einzeldreh-Empfindlichkeitseinstellung legt die Schwelle bei der Installation für die tatsächlichen Ziel- und Hintergrundbedingungen fest.
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Erfassungsabstand | 700 mm (weißes 200x200mm Ziel) |
| Lichtquelle | IR-LED, 940 nm |
| Versorgung | 100–240V AC / 24–240V DC |
| Ausgang | Relais SPDT, 250VAC 3A max |
| Betriebsart | L-ON / D-ON wählbar |
| Reaktionszeit | 30 ms max |
| Timer | Ein / Aus / Monoflop, 0,1–5 s |
| Empfindlichkeit | Einzeldreh-Einstellung |
| IP-Schutzart | IP66 |
| Anschluss | Klemmleiste |
F1: Für welche Anwendungen eignet sich der E3JM-DS70M4T am besten?
Förder- und Transportanlagen, Verpackungsmaschinen, Teilehandhabungslinien, Überwachung der Torpräsenz und Nachrüstprojekte in gemischten Spannungssteuerungen — überall dort, wo eine diffuse Erfassung mit 700 mm Reichweite, einem Relaisausgang im Kontaktstil und einer flexiblen Stromversorgung benötigt wird.
F2: Warum ist der breite Spannungsversorgungsbereich wichtig?
Er vermeidet die Notwendigkeit, den Sensor an eine bestimmte Versorgungsspannung anzupassen. Ein einzelner E3JM-DS70M4T deckt sowohl 24V DC Steuerkreise als auch 100–240V AC Stromversorgungen ab — nützlich beim Lagern eines Ersatzsensors, der für mehrere Maschinentypen geeignet sein muss, oder beim Ersetzen eines Sensors in einem Altschrank ohne dedizierte Niederspannungsversorgung am Erfassungspunkt.
F3: Was ist der praktische Vorteil eines Relaisausgangs gegenüber einem Transistorausgang?
Ein Relaiskontakt ist universell mit der angeschlossenen Last kompatibel — er schaltet jede Spannung innerhalb seiner Nennwerte (bis zu 250VAC 3A), unabhängig vom Logikpegel des Steuerkreises. Keine Anpassung der Eingangsschwelle, keine Pull-up-Konfiguration, keine Auswahl des PNP/NPN-Typs. Für Maschinen mit kontaktbasierten Verriegelungen, Alarmeingängen oder Relaislogik vereinfacht dies die direkte Integration.
F4: Wie helfen die Timer-Funktionen bei einer realen Installation?
Die Einschaltverzögerung verhindert ein vorzeitiges Umschalten des Ausgangs, wenn ein Ziel kurz erscheint. Die Ausschaltverzögerung hält den Ausgang bei kurzen Abwesenheiten eingeschaltet — verhindert Fehlalarme, wenn ein Produkt kurzzeitig den Erfassungsbereich verlässt. Der Monoflop erzeugt einen Ausgangsimpuls mit fester Dauer, unabhängig davon, wie lange das Ziel im Bereich bleibt. Jede Timer-Funktion adressiert eine spezifische Maschinenzeitvorgabe, ohne ein separates Zeitrelais zum Schaltschrank hinzuzufügen.
F5: Was sollte vor der Bestellung eines Ersatz-E3JM-DS70M4T überprüft werden?
Bestätigen Sie: den für das tatsächliche Ziel und den Hintergrund benötigten Erfassungsabstand, die Versorgungsspannung am Installationsort, ob ein Relaisausgang für den angeschlossenen Eingang korrekt ist, die Anschlussmethode (Klemmleiste), die Eignung von IP66 für die Umgebung und ob im aktuellen Installation eine Timer-Funktion verwendet wird, damit diese beim Ersatz übereinstimmt.
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